{"id":56,"date":"2009-02-08T13:10:20","date_gmt":"2009-02-08T13:10:20","guid":{"rendered":"http:\/\/mads-rutenbau.de\/wordpress\/?page_id=56"},"modified":"2009-02-08T13:10:20","modified_gmt":"2009-02-08T13:10:20","slug":"fischkunde","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/mads-rutenbau.de\/?page_id=56","title":{"rendered":"Mad&#8217;s Rutenbau &#8211; Fischkunde"},"content":{"rendered":"<p><center><span style=\"font-size: 14px\"><span><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\"><br \/> <\/font><\/span><\/span><\/center> <\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Der <b>Wels<\/b> (<i>Silurus glanis<\/i>), regional auch <b>Waller<\/b>, ist ein mit einem breiten, flachen Kopf mit weitem Maul, zwei langen Bartf\u00e4den Barteln am Oberkiefer und vier k\u00fcrzeren Barteln am Unterkiefer, einer langen und bis zur Schwanzflosse reichenden Afterflosse, einer kleinen und relativ weit vorne sitzenden R\u00fcckenflosse. Welse werden bis zu 80 Jahre alt und haben ein sehr gutes Geh\u00f6r.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Die Laichzeit der Welse f\u00e4llt in unseren Breiten auf Mai bis Juli. Der Rogner(weiblicher Fisch) produziert bis zu 30.000 Eier pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht. Der Milchner(m\u00e4nnlicher Fisch) bewacht das Nest, bis die Brut schl\u00fcpft, dies dauert je nach Wassertemperatur drei bis zehn Tage.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Der Wels bewohnt bevorzugt gro\u00dfe, warme Seen und tiefe, langsam flie\u00dfende Fl\u00fcsse. Er h\u00e4lt sich bevorzugt in seinem Unterschlupf auf, welche untersp\u00fclte Ufer, versunkene B\u00e4ume, etc. darstellen. Der Wels nimmt seine Nahrung bevorzugt im Freiwasser oder am Grund auf. Welse sind Speisefische und werden auch in Fischteichen gehalten. Schmackhaft ist jedoch nur das Fleisch von j\u00fcngeren Exemplaren. In den Handel kommen deshalb meist Welse in L\u00e4ngen bis 1,30 m. Bei sehr gro\u00dfen Welsen ist das Fleisch extrem fettig, was sich nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf die Lagerf\u00e4higkeit negativ auswirkt. Der Wels kommt in weiten Teilen Mittel-, S\u00fcd- und Osteuropas vor. Er kann erfolgreich gez\u00fcchtet werden und hat ein wei\u00dfes, recht weiches Fleisch.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Mit einer Gesamtl\u00e4nge von m\u00f6glicherweise bis zu drei Metern und einem Maximalgewicht von \u00fcber 150 Kilogramm ist er der zweitgr\u00f6\u00dfte einheimische S\u00fc\u00dfwasserfisch hinter dem St\u00f6r. Allerdings sind solche L\u00e4ngen extrem selten und konnten im letzten Jahrhundert nicht nachgewiesen werden, ein einigerma\u00dfen glaubw\u00fcrdiger Bericht \u00fcber einen Wels dieser Gr\u00f6\u00dfe liegt nur aus dem 19. Jahrhundert vor. Die meisten Welse sind nur etwa 1,30 bis 1,60 Meter lang, Tiere von mehr als zwei Metern L\u00e4nge sind ausgesprochen selten. Nur ausnahmsweise erreicht der Wels bei optimalen Lebensbedingungen L\u00e4ngen von deutlich mehr als zwei Metern, etwa wie der Kiebinger Rekordwels mit einer L\u00e4nge von 2,49 Metern und einer Masse von 89 Kilogramm. \u00dcbertroffen wurde dieser Riese von einigen noch etwas gr\u00f6\u00dferen Exemplaren aus Frankreich, Spanien (Ebro), Italien (Po) und Griechenland (Polifito-See), wo dieser Fisch vor einigen Jahrzehnten ausgesetzt wurde, und dank des g\u00fcnstigen Klimas, mangelnder Konkurrenz und guter Nahrungsversorgung extrem gut w\u00e4chst. Am Po wurde auch der derzeitige Rekordwels mit 2,78 Metern L\u00e4nge und 144 Kilogramm Gewicht gefangen. Osteuropa hatte lange Zeit die besten Welsgew\u00e4sser. Im rum\u00e4nischen Donaudelta wurden in den 80er Jahren gro\u00dfe Welse von \u00fcber 100 kg gefangen. In Ungarn sind es der Plattensee, die Thei\u00df, K\u00f6r\u00f6s, Raab und Donau, welche durch F\u00e4nge von kapitalen Welsen Aufsehen erregten. In Kasachstan (Syr Daria), Armenien, Georgien, Russland, der Ukraine und Usbekistan gibt es die gr\u00f6\u00dften Welse, allerdings ist die nat\u00fcrliche Population durch Umweltverschmutzung, Raubbau, Berufs- und Schwarzfischerei sehr stark zur\u00fcckgegangen, so dass das gezielte Beangeln von Gro\u00dfwelsen dort nur noch in Einzelf\u00e4llen lohnend ist.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Er ern\u00e4hrt sich vor allem von Fischen, aber auch von W\u00fcrmern, Schnecken, Insekten, Krebsen und mit zunehmender Gr\u00f6\u00dfe auch von Fr\u00f6schen, M\u00e4usen, Ratten und verschiedenen am Wasser lebenden V\u00f6geln, wie Enten.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Welse sind keine reinen Raubfische, sondern vielmehr Allesfresser und richten ihr Fressverhalten opportunistisch nach dem jeweiligen Nahrungsangebot. In Osteuropa werden Welse eher mit Blutegeln, Tauw\u00fcrmern und Maulwurfsgrillen als mit K\u00f6derfischen gefangen, was am \u00fcberreichen Nahrungsangebot der dortigen Welsgew\u00e4sser liegt. An der Thei\u00df, im Donaudelta oder am kasachischen Ili brechen h\u00e4ufig gro\u00dfe Uferschollen ab und somit gelangen Maulwurfsgrillen, Tauw\u00fcrmer, Wasserw\u00fcrmer u.a. Kleingetier in das Wasser. Die besten Welsfl\u00fcsse Osteuropas und Asiens sind unbegradigte Fl\u00fcsse, die sich durch Schwemmland ihren Weg bahnen; nahrungsreiche Erdschollen, die in das Wasser fallen, beg\u00fcnstigen somit eine hervorragende Welspopulation. Fl\u00fcsse in Spanien, Frankreich und Italien sind oft steinig, felsig und nahrungsarm, haben jedoch ein immenses Planktonaufkommen im Wasser, welches Wei\u00dffische hervorragend abwachsen l\u00e4sst. Dort m\u00fcssen Welse Flusskrebse und Friedfische jagen. Im spanischen Mequinenza-Stausee am Ebro werden derzeit sensationelle Welsf\u00e4nge mit Heilbuttpellets gemacht, die dort lebenden Welse haben sich an die gro\u00dfen Mengen an Heilbuttpellets gem\u00e4stet, sind tr\u00e4ge geworden und haben ihr Jagdverhalten stark eingeschr\u00e4nkt.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Die weiteren bekanntesten Arten sind der wei\u00dffleischige amerikanische Wels, vor allem dessen Unterart der Catfish (Ictalurus nebulosus), auch Katzenwels oder Zwergwels genannt, und der afrikanische Wels (Clarias garieoinus), der ein rotes, weiches Fleisch hat und sehr gut gez\u00fcchtet werden kann.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><a id=\"Verwandte_Arten\" name=\"Verwandte_Arten\"><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><span class=\"mw-headline\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Verwandte Arten<\/font><\/span><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">der Aristoteleswels(Silurus aristotelis) aus Griechenland, neben Silurus glanis die einzige europ\u00e4ische Welsart. <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">der in europ\u00e4ische Fl\u00fcsse eingeschleppte Amur-Wels <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Zwerg- oder Katzenwels <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">der im Unterlauf des Mekong beheimatete Mekong-Riesenwels <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: 14px\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><\/p>\n<p> &nbsp;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" border=\"0\" src=\"http:\/\/www.predator-fishing-tours.de\/predator\/fischkunde-zander.jpg\" \/><\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><br \/> &nbsp;<\/span><\/p>\n<table class=\"taxobox\" id=\"Vorlage_Taxobox\" cellspacing=\"1\" cellpadding=\"2\" summary=\"Taxobox\">\n<p><tbody>     <\/tbody>\n<\/p>\n<\/table>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Der <b>Zander<\/b> (<i>Sander lucioperca<\/i>, Syn.: <i>Stizostedion lucioperca<\/i>), auch <b>Sander<\/b>, <b>Schill<\/b>, <b>Hechtbarsch<\/b> oder <b>Fogosch<\/b> genannt, geh\u00f6rt zur Familie der Barsche(Percidae). Er ist unter den Barschartigen Europas die gr\u00f6\u00dfte im S\u00fc\u00dfwasser lebende Art. Urspr\u00fcnglich aus Osteuropa stammend hat er sich vor allem durch Besatzma\u00dfnahmen in west- und mitteleurop\u00e4ischen Gew\u00e4ssern verbreitet.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><script type=\"text\/javascript\"><\/script><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><a id=\"Name\" name=\"Name\"><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><span class=\"mw-headline\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Name<\/font><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Die Bezeichnungen <i>Sander<\/i> und <i>Zander<\/i> sind parallel seit dem 16. Jahrhundert im deutschen Sprachraum gel\u00e4ufig mit Bevorzugung von <i>Sander<\/i> bei lexikalischen Eintr\u00e4gen bis ins 20. Jahrhundert. Erst in den 1930er Jahren wurde die heute \u00fcbliche Schreibweise mit <i>Z<\/i> einheitlich festgelegt. Der Name stammt vom mittelniederdeutschen <i>sandat<\/i>, das entsprechend dem osteurop\u00e4ischem Ursprung des Fisches m\u00f6glicherweise aus dem Slawischen entlehnt wurde (vgl. die \u00e4lteren <i>czandas<\/i> in Westpreu\u00dfen und obersorbisch <i>sandak<\/i>). In \u00d6sterreich wird der Fisch <i>Fogosch<\/i> oder <i>Fogasch<\/i> (vom ungarischen <i>fogas<\/i>, worin das ung. Wort f\u00fcr &quot;Zahn&quot; steckt) oder, an der Donau unterhalb Wien, <i>Schill<\/i> genannt. Dar\u00fcber hinaus sind weitere Regionalnamen bekannt: Amaul, Canat, Nachmaul, Sandar, Sandart, Sandbarsch, Sandel, Saumert, Schiel, Schindel, S\u00fcll\u00f6 (im Plattensee), Zannat und Zant.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><a id=\"Beschreibung\" name=\"Beschreibung\"><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><span class=\"mw-headline\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Beschreibung<\/font><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Der Zander hat einen langgestreckten, spindelf\u00f6rmigen K\u00f6rper. Die R\u00fcckenflosse ist, wie f\u00fcr Barschartige typisch, unterteilt in einen vorderen Teil mit Stachelstrahlen und einen v\u00f6llig abgesetzten hinteren Teil mit Gliederstrahlen. Der Kopf ist zugespitzt, das Maul tief gespalten. Darin stehen ungleichm\u00e4\u00dfig die langen, spitzen Fangz\u00e4hne neben kleinen B\u00fcrstenz\u00e4hnen. Der vordere Rand des Kiemendeckels ist gez\u00e4hnt. Der K\u00f6rper tr\u00e4gt kleine Schuppen. Er ist auf dem R\u00fccken gr\u00fcnlichgrau, gegen den Bauch hin silberwei\u00df, oberseits streifig, braun gew\u00f6lkt, auch dunkel geb\u00e4ndert, auf den Kopfseiten braun marmoriert und auf den Flossen schw\u00e4rzlich gefleckt.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Der Zander lebt als Raubfisch in langsam flie\u00dfenden Fl\u00fcssen, Seen und Haffen Europas. Er findet sich bei uns im Elbe-, Oder- und Donaugebiet und inzwischen durch Besatz auch im Rhein-, Mosel- und Wesergebiet. Er lebt in tieferen Wassern und w\u00e4chst sehr schnell. Die mittlere L\u00e4nge betr\u00e4gt 40 &#8211; 50 Zentimeter. In seltenen F\u00e4llen wird er bis 1,20 m lang und erreicht dabei ein Gewicht von bis zu 19 kg. Er kann 10 bis 20 Jahre alt werden.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Der Zander laicht im Fr\u00fchjahr (meist April bis Juni) bei 12&deg;C &#8211; 15&deg;C Wassertemperatur an hartgr\u00fcndigen 1-3 m tiefen Uferstellen, wo er sich flache Laichgruben baut. Die 150 000 bis 200 000 Eier je kg K\u00f6rpergewicht werden einzeln abgelegt und haften mit ihren klebrigen H\u00fcllen an Steinen und Pflanzenteilen. Das M\u00e4nnchen bleibt am Nest und sch\u00fctzt das Gelege vor Verschlammung und vor Laichr\u00e4ubern. Die Entwicklung bis zum Schlupf der 5-6 mm langen Larven dauert etwa eine Woche. Sie ern\u00e4hren sich nach Aufzehren des Dottersacks zuerst von Zooplankton, greifen aber bereits nach wenigen Monaten die Brut anderer Fischarten an. Bereits im Herbst sind sie 6-10 cm lang. Die M\u00e4nnchen werden nach 2-4 Jahren, die Weibchen nach 3-5 Jahren bei L\u00e4ngen von 35 bis 45cm geschlechtsreif.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Der Zander erh\u00e4lt gegen\u00fcber dem Hecht zunehmende Bedeutung als Raubfisch, besonders weil er auch in den vom Menschen gestalteten mitteleurop\u00e4ischen Flusssystemen ablaichen kann, w\u00e4hrend der Hecht meist keine geeigneten Laichpl\u00e4tze (\u00dcberschwemmungsbereiche, Unterwasserpflanzen, Schilfkanten) mehr findet. Auch hat der Zander wegen seiner ausgepr\u00e4gten Sehf\u00e4higkeit in tr\u00fcben Gew\u00e4ssern und in relativer Dunkelheit hier einen Vorteil.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Durch seine Vorliebe f\u00fcr kleine Fische (bedingt durch das relativ kleine Maul) kann er Kleinfischarten gef\u00e4hrlich werden, weshalb Besatzma\u00dfnahmen aus der Sicht des Naturschutzes kritisch zu betrachten sind.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Er ist ein wichtiger und wertvoller Speisefisch mit besonders festem, wei\u00dfem Fleisch (gr\u00e4tenfreie Filets).<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Der Zander gilt als scheuer, vorsichtiger Fisch, der nicht leicht zu \u00fcberlisten ist. Besonders gro\u00dfe Exemplare \u00fcber 90 cm L\u00e4nge und 7 kg Gewicht werden extrem selten gefangen. Der gr\u00f6\u00dfte, offiziell gemessen und gewogene und in Deutschland mit der Angel gefangene Zander war 106 cm lang und 30 Pfund schwer und stammte aus der Donau. Als K\u00f6der kommen vor allem kleine Rotaugen, Rotfedern und Barsche in Frage. Weitere gute K\u00f6derfische sind Ukelei, Gr\u00fcndling und Kaulbarsch. Prinzipiell ist darauf zu achten, dass die K\u00f6derfische schlank sind. Hochr\u00fcckige wie z.B. Brassen werden oft verschm\u00e4ht. Alternativ kann man auch Fischfetzen oder Fischh\u00e4lften verwenden. Als Kunstk\u00f6der eignen sich Gummifische (Shads), Blinker, Wobbler und Twister. Auch Fliegenfischen mit Sinkschnur und Streamern kann erfolgreich sein. Alle K\u00f6der sollten zwischen 8 cm und 20 cm gro\u00df sein. Besonders in der Nacht fangen schwarze K\u00f6der sehr gut, da sie zum Umfeld farblich den st\u00e4rksten Kontrast bilden- In Ausnahmef\u00e4llen werden auch Zander auf W\u00fcrmer und Maden gefangen.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Besonders erfolgversprechend sind Stellen, an denen sich viele kleine Fische aufhalten. In Seen sind dies die Scharkanten und Unterwasserberge. In Kan\u00e4len und flacheren Teichen sollte man den Zander am Ufer vor Schilf und Seerosenfeldern suchen.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Fangzeiten sind an frostfreien Tagen vor allem die Abend- und Nachtstunden und bei Frost die Mittagszeit. Die f\u00e4ngigsten Monate sind Mai\/Juni nach der Laichzeit und September bis Dezember. Besonders die gro\u00dfen Exemplare werden in der kalten Jahreszeit gefangen. Die Fangmonate k\u00f6nnen variieren und sind vom Gew\u00e4sser abh\u00e4ngig. Besonders bei Hochwasser finden sich die Zander an den ruhigen Stellen im Fluss ein, wo sich dann gezieltes Angeln auf sie lohnt.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><span class=\"mw-headline\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Verwandte Arten<\/font><\/span><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Flussbarsch <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Kanadischer Zander (Sander canadensis) <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Meerzander oder Seezander (Sander marinus) <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Glasaugenbarsch oder Amerikanischer Zander (Sander vitreus) <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Wolgazander, Steinschill oder Berschlik (Sander volgensis) <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><\/p>\n<p> &nbsp;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\"><sup><img decoding=\"async\" alt=\"\" border=\"0\" src=\"http:\/\/www.predator-fishing-tours.de\/predator\/fischlunde-hecht.jpg\" \/><\/sup><\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><br \/> &nbsp;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Die <b>Hechte<\/b> (<i>Esocidae<\/i>) geh\u00f6ren zur Raubfischfamilie der <i>Esociden<\/i>. Sie haben einen pfeilf\u00f6rmigen K\u00f6rper und ein weites Maul mit etwa 700 spitzen, nach hinten gebogenen Z\u00e4hnen (Hundsz\u00e4hne), einen seitlich abgeflachten K\u00f6rper und eine gro\u00dfe entenschnabelf\u00f6rmige Schnauze. R\u00fcckenflosse und Afterflosse sind auffallend weit nach hinten verlagert. Anders als bei den oft gr\u00fcnlich gef\u00e4rbten Junghechten (Grashechte), sind die \u00e4lteren Exemplare meist gelblich bis braun.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Die Laichzeit der Hechte beginnt unmittelbar nach der Schneeschmelze. Von einem Weibchen werden 100.000 bis 1 Million etwa 3 mm gro\u00dfe Eier abgelegt, welche an Wasserpflanzen haften bleiben. Die Larven schl\u00fcpfen nach 10 bis 30 Tagen und ern\u00e4hren sich zun\u00e4chst von ihrem Dottervorrat. Die Jungfische fressen anfangs im Plankton lebende Kleinkrebse und sp\u00e4ter gr\u00f6\u00dfere Beute. Die Geschlechtsreife erreichen Hechte mit drei bis vier Jahren.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Hechte sind gefr\u00e4\u00dfige R\u00e4uber(Predator) und neigen zu Kannibalismus; \u00fcber 90 Prozent der Junghechte werden durch die eigenen Artgenossen gefressen. Ein Hecht kann Artgenossen fressen, die bis zu 70 Prozent seiner eigenen K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe messen. Der Hecht ist bei seiner Beute in der Regel nicht allzu w\u00e4hlerisch und frisst nicht blo\u00df alle m\u00f6glichen anderen Fische bis hin zum Aal, sondern auch Fr\u00f6sche, Molche, M\u00e4use, Ratten und junge Enten, gelegentlich sogar Krebse. In nahrungsarmen Gew\u00e4ssern frisst er sogar W\u00fcrmer und gro\u00dfe Blutegel.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Hechte bewohnen verkrautete, vorzugsweise klare, flie\u00dfende und stehende Gew\u00e4sser in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens. Der Europ\u00e4ische Hecht (<i>Esox lucius<\/i>) kann bis zu 35 kg schwer und 1,50 m lang werden, solche Gr\u00f6\u00dfen sind aber Ausnahmen, schon Hechte von mehr als 1&nbsp;m sind rar, Exemplare von mehr als 1,30&nbsp;m schon au\u00dferordentliche Seltenheiten. Der Hecht ist wegen seiner Kampfeskraft bei Anglern beliebt.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Auch als Speisefisch ist der Hecht gesch\u00e4tzt, allerdings hat er viele kleine spitze Gr\u00e4ten (Y-Gr\u00e4ten, deren Entfernung durch die sehr geordnete zweireihige Lage im R\u00fccken aber kein gr\u00f6\u00dferes Problem darstellt), und relativ trockenes Fleisch. Das liegt am geringen Fettgehalt, 100 g Hecht enthalten etwa 372 kJ (90 kcal). Sein Fleisch wird vorzugsweise zu Fischb\u00e4llchen verarbeitet (&bdquo;Hechtkl\u00f6\u00dfchen&ldquo;), damit er nicht so trocken ist kann man ihn auch filetieren und sauer einlegen (\u00e4hnlich wie beim Hering). Heutzutage gibt es auch wieder eine fast schon ausgerottete Art, die nur in manchen Seen Kanadas vorkommt..<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><span class=\"mw-headline\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Verwandte Arten<\/font><\/span><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Amerikanischer Hecht <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Amurhecht <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Europ\u00e4ischer Hecht <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Kettenhech <\/font><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Muskellunge <\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><br \/>     &nbsp;<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Der &quot;Amerikanische Hecht&quot; unterteilt sich in zwei Unterarten, der Rotflossenhecht (<i>Esox americanus americanus<\/i>) und der Grashecht (<i>americanus vermiculatus<\/i>).<br \/> Der Tigerhecht ist eine Kreuzung zwischen dem Europ\u00e4ischen Hecht und dem Muskellunge. <\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\"><br \/> <font face=\"arial,helvetica,sans-serif\">Quelle: <\/font><\/span><font face=\"arial,helvetica,sans-serif\" size=\"4\"><a href=\"http:\/\/de.Wikipedia.org\"><span style=\"font-size: 14px\">de.Wikipedia.org<\/span><\/a><\/font><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14px\">^ <\/span><script type=\"text\/javascript\"><\/script><script src=\"http:\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/show_ads.js\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wels (Silurus glanis), regional auch Waller, ist ein mit einem breiten, flachen Kopf mit weitem Maul, zwei langen Bartf\u00e4den Barteln am Oberkiefer und vier k\u00fcrzeren Barteln am Unterkiefer, einer langen und bis zur Schwanzflosse reichenden Afterflosse, einer kleinen und &hellip; <a href=\"http:\/\/mads-rutenbau.de\/?page_id=56\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":10,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-56","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/mads-rutenbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/56","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/mads-rutenbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/mads-rutenbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mads-rutenbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mads-rutenbau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=56"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/mads-rutenbau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/56\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/mads-rutenbau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=56"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}